Zur Zukunft der europäischen Integration
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Staatsminister Link in Washington D.C.
(© Auswärtiges Amt)
Staatsminister Michael Link sprach am 31. Juli auf Einladung der Friedrich Naumann Stiftung in Washington D.C. über die deutsche Sicht zur Lage in der Europäischen Union und der Eurozone. Währungsstabilität und Wirtschaftswachstum bedeuteten für Deutschland zwei Seiten der gleichen Medaille. Es obliege hierbei den einzelnen EU- Mitgliedsstaaten, Strukturreformen zu verfolgen, die dauerhaftes und neues Wachstum generieren. Die Europäische Union könne jedoch wichtige Unterstützung leisten.
Darüber hinaus betonte der Staatsminister, wie wichtig es sei, gerade jetzt die künftige Europäischen Union weiter zu entwickeln und zu gestalten: „ Betrachtet man die Krise auf lange Sicht, so muss die Antwort ´mehr Europa´ und nicht ´weniger Europa´ lauten“.
In seiner Rede am American Institue for Contemporary German Studies betonte Staatsminister Link die strategische Bedeutung einer EU- Erweiterung, beispielsweise mit Blick auf die Balkanstaaten, und einer noch stärkeren Nachbarschaftspolitik. Hierbei machte der Staatsminister deutlich, dass „kein Bedarf" bestehe, zwischen weiterer EU-Integration und fortgesetzter Erweiterung zu wählen, da sich beide wechselseitig verstärken.