Freiwilliger Eintritt in ausländische Streitkräfte

Gem. § 28 StAG verliert ein deutscher Mehrstaater, der aufgrund freiwilliger Verpflichtung(Pflichtwehrdienst ist also nicht betroffen) in die Streitkräfte des anderen Heimatstaates eintritt, die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn er zuvor nicht die Zustimmung des Bundesministeriums der Verteidigung eingeholt hat oder aufgrund eines zwischenstaatlichen Vertrages zum Eintritt in die fremden Streitkräfte berechtigt ist.

  

Mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger (Amtlicher Teil) Nr. 98 Seite 2379 vom 05.07.2011 verfügt das BMVg, dass die nach § 28 StAG erforderliche Zustimmung mit dieser Verfügung zum 06.07.2011 erteilt wird für Deutsche, die zugleich die Staatsangehörigkeit von

  

* Mitgliedstaaten der Europäischen Union

* Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA)

* Mitgliedstaaten der Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) oder

* Staaten der Länderliste nach § 41 Absatz 1 der Aufenthaltsverordnung

  

besitzen.

Dies gilt für Mehrstaater, die ihren Dienst aufgrund freiwilliger Verpflichtung ab dem 06.07.2011 antreten.

Freiwilliger Eintritt in ausländische Streitkräfte

Wehrpflicht