Deutscher Bundestag vergibt Stipendien an Hochschulabsolventen aus Griechenland, der Türkei und Zypern

Ab sofort haben auch Hochschulabsolventen aus Griechenland, der Türkei und Zypern die Möglichkeit, sich bei den deutschen Botschaften in ihren Heimatländern für einen Platz im Internationalen Parlaments-Stipendium (IPS) zu bewerben.

Internationales Parlamentsstipendium (IPS) Bild vergrößern Internationales Parlamentsstipendium (IPS) (© Deutscher Bundestag)

Veranstaltungen, Seminare und ein Praktikum

Das IPS setzt sich aus Veranstaltungen, Seminaren und einem Praktikum bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages zusammen. Jährlich werden 120 Plätze an politisch interessierte Menschen aus 41 Staaten vergeben. Das Programm existiert seit 1986 und findet jährlich vom 1. März bis 31. Juli in Kooperation mit den Berliner Universitäten statt.

  

Hochschulabschluss und sehr gute Deutschkenntnisse

Bewerberinnen und Bewerber dürfen zum Programmbeginn nicht älter als 30 Jahre sein, müssen über einen Hochschulabschluss und sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Zuwendung von 450 Euro, freie Unterkunft sowie eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung. Außerdem werden die Kosten der An- und Abreise nach und von Berlin übernommen.

 

Aufnahme Griechenland, Türkei und Zypern 

„Es ist schön zu sehen, wie sich unser Programm zur Unterstützung von Demokratie, Toleranz und Völkerverständigung seit fast 30 Jahren entwickelt hat. Ich freue mich schon jetzt darauf, im kommenden Jahr junge Menschen aus über 40 Nationen begrüßen zu dürfen, die unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer politischen oder religiösen Einstellungen für diese Prinzipien eintreten. Mit der Aufnahme Griechenlands, der Türkei und Zypern in die  IPS-Familie bekennen wir Parlamentarier uns einmal mehr zu unserer Verantwortung in dieser Region und hoffen, einen wirkungsvollen Beitrag zu ihrer Entwicklung leisten zu können“, erklärt Bernhard Schulte-Drüggelte (CDU/CSU), Berichterstatter für die Internationalen Austauschprogramme des Deutschen Bundestages.

  

Bislang haben mehr als 2.000 Personen am IPS teilgenommen. Weitere Informationen zum IPS sind bei den deutschen Botschaften und auf der Internetseite des Bundestages abrufbar: http://www.bundestag.de/ips  

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