Deutsches Forschungsflugzeug in Zypern

Forschungsflugzeug HALO Bild vergrößern Forschungsflugzeug HALO (© Max-Planck-Institut für Chemie)

Das Max-Planck-Institut für Chemie, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, hat am 21. Juli 2015 die einmalige Forschungsmission OMO von Pafos aus begonnen.  

Bei der Forschungsmission OMO sollen die Veränderungen der Selbstreinigungskraft der Atmosphäre unter dem Einfluss des asiatischen Monsuns analysiert werden. Ziel dabei ist bessere Vorhersagen für die Luftqualität und den Klimawandel in Zukunft machen zu können. 

Im Flugzeug Bild vergrößern Im Flugzeug (© Max-Planck-Institut für Chemie)

Die Forschungsmission wird von Professor Dr. Jos Lelieveld, Forscher am Max-Planck-Institut und seit 2008 auch Professor am Cyprus Institute in Nikosia, und seinem Team aus weiteren 65 Atmosphärenforschern durchgeführt. Insgesamt sind 100.000 Flugkilometer und 120 Flugstunden eingeplant: Von Zypern aus wird das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) starten und in den ersten Tagen Analysen über der arabischen Halbinsel und dem arabischen Meer erstellen. Die dortigen Messungen, welche überwiegend in der Troposphäre und der unteren Stratosphäre durchgeführt werden, ermöglichen eine Analyse der Ozonchemie und den Austausch von Luftschadstoffen.

Dann wechseln Flugzeug, Crew und Team nach Male auf den Malediven, um von dort aus die Atmosphäre über dem indischen Ozean und dem Golf von Bengalen zu analysieren. Im August geht es nochmals einige Tage nach Zypern bevor Forscher und Jet wieder nach Deutschland zurückkehren werden.

Die Deutsche Botschaft Nikosia wünscht Prof. Levieveld und seinem Team eine erfolgreiche Mission und einen guten Flug und bedankt sich für die Präsentation des Flugzeugs HALO im Zusammenhang mit dem Projekt.

Das Team Bild vergrößern Das Team (© Max-Planck-Institut für Chemie)

Presseevent und Empfang anlässlich der OMO-Forschungsmission

100.000 Flugkilometer durch den Monsun

Max-Planck-Gesellschaft

Atmosphärenforscher starten Flugzeugmission um Bedeutung des Monsuns auf Luftqualität und Klimawandel zu untersuchen